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Glossar

Riemenantrieb: einfach erklärt

Erklärt den Begriff in 2 bis 4 kurzen Abschnitten. Beginnt mit der Definition: Antrieb mit Zahnriemen statt Kette.

Ein Riemenantrieb ist ein Antrieb mit Zahnriemen statt Kette. Der Riemen besteht meist aus einem elastischen Kunststoff mit eingearbeiteten Zugsträngen und greift in die Zähne von Riemenscheiben ein. So wird die Kraft vom Tretlager auf das Hinterrad übertragen.

Vorteile und Besonderheiten

Riemen benötigen kein Öl und ziehen deutlich weniger Schmutz an als Ketten. Dadurch bleibt der Antrieb sauberer und verursacht meist weniger Pflegeaufwand. Auch Rost ist kein Thema. Im Betrieb arbeiten Zahnriemen in der Regel leise.

Für die Montage gelten jedoch besondere Voraussetzungen. Der Rahmen muss den Riemenwechsel ermöglichen, da sich ein geschlossener Riemen nicht wie eine Kette öffnen lässt. Außerdem braucht das Fahrrad passende Riemenscheiben und eine präzise Einstellung der Riemenspannung. Häufig wird ein Riemenantrieb mit einer Nabenschaltung oder einem Getriebe kombiniert. Eine klassische Kettenschaltung ist nur mit dafür geeigneten Systemen möglich.

Was ist im Alltag wichtig?

Ein Riemenantrieb ist nicht wartungsfrei: Riemen und Scheiben sollten regelmäßig auf Beschädigungen, starken Verschleiß oder Fremdkörper geprüft werden. Die vom Hersteller vorgegebene Spannung und Reinigung sind zu beachten. Falsche Spannung kann den Lauf, die Lebensdauer oder angrenzende Bauteile beeinträchtigen. Konkrete Vorgaben unterscheiden sich je nach System und sollten vor der Nutzung geprüft werden.

Mehr grundlegende Begriffe erklärt unser Glossar. Ausführlicher beschreibt der Beitrag Riemenantrieb am Fahrrad Aufbau, Einsatzbereiche und mögliche Einschränkungen.

Kurzfazit: Ein Riemenantrieb läuft sauber und leise und kann den Pflegeaufwand reduzieren. Dafür benötigt er spezielle Fahrradkomponenten und eine sorgfältige Montage.