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Glossar

Kettenschaltung: einfach erklärt

Erklärt den Begriff in 2 bis 4 kurzen Abschnitten. Beginnt mit der Definition: Gangschaltung mit Kette und außenliegenden Ritzeln.

Eine Kettenschaltung ist eine Gangschaltung mit Kette und außenliegenden Ritzeln. Die Kette wird mithilfe eines Schaltwerks auf unterschiedlich große Ritzel am Hinterrad und meist auf ein oder mehrere Kettenblätter an der Kurbel bewegt. Dadurch verändert sich die Übersetzung: Je nach Kombination lässt sich leichter bergauf oder schneller auf ebener Strecke fahren.

So funktioniert sie

Am Lenker steuern Schalthebel das vordere und hintere Schaltwerk. Das hintere Schaltwerk führt die Kette über die Ritzel und hält sie dabei unter Spannung. Bei vielen Fahrrädern wird vor allem hinten geschaltet, weil sich die Übersetzung damit fein abstufen lässt. Ein kleineres Ritzel macht den Gang schwerer und eignet sich eher für höhere Geschwindigkeiten. Ein größeres Ritzel erleichtert das Treten, etwa an Steigungen.

Wichtig ist, während des Schaltens den Druck auf die Pedale kurz zu verringern. So kann die Kette sauberer wechseln und wird weniger belastet. Unter hoher Last oder bei unpassenden Kombinationen kann die Schaltung lauter laufen und die Kette stärker schräg stehen.

Stärken und Grenzen

Kettenschaltungen bieten viele Gänge und eine große Übersetzungsbandbreite bei vergleichsweise geringem Gewicht. Sie eignen sich deshalb unter anderem für sportliche Fahrräder, Tourenräder und Mountainbikes. Gleichzeitig liegen Kette, Ritzel und Schaltwerk außen und sind Schmutz sowie Witterung ausgesetzt. Regelmäßiges Reinigen, Schmieren und gelegentliches Nachjustieren gehört daher zur Pflege. Verschleißteile wie Kette und Ritzel müssen bei Bedarf ersetzt werden.

Eine Alternative ist die Nabenschaltung oder Kettenschaltung. Weitere Begriffe und Grundlagen erklärt das Glossar.

Kurz gesagt: Die Kettenschaltung bietet viele fein abgestufte Gänge, verlangt aber mehr Pflege als eine vollständig geschlossene Schaltung.