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Glossar

Federweg: einfach erklärt

Erklärt den Begriff in 2 bis 4 kurzen Abschnitten. Beginnt mit der Definition: Weg, den eine Federung beim Einfedern zurücklegen kann.

Definition

Der Federweg ist der Weg, den eine Federung beim Einfedern zurücklegen kann. Er wird meist in Millimetern angegeben und beschreibt, wie weit sich eine Federgabel oder ein Dämpfer unter Belastung beziehungsweise bei einem Fahrbahnunebenheit zusammendrücken lässt.

Beim Fahrrad bezieht sich der Begriff vor allem auf die Federgabel am Vorderrad und den Dämpfer am Hinterbau. Ein Fahrrad mit 120 Millimetern Federweg kann Unebenheiten grundsätzlich stärker ausgleichen als ein Modell mit 80 Millimetern. Der tatsächliche nutzbare Weg hängt jedoch auch von der Einstellung der Federung, dem Fahrergewicht und dem sogenannten Durchschlagschutz ab.

Was sagt der Federweg aus?

Mehr Federweg kann auf unebenem Untergrund für mehr Komfort, Traktion und Kontrolle sorgen. Dafür sind solche Fahrwerke häufig schwerer und können beim Fahren auf glattem Untergrund stärker wippen. Weniger Federweg spart meist Gewicht und kann sich direkter beim Treten anfühlen, bietet aber geringere Reserven bei großen Schlägen.

Entscheidend ist deshalb nicht allein die Millimeterzahl. Federweg, Fahrwerkstechnik, Geometrie und Einsatzbereich müssen zusammenpassen. Ein Tourenrad, ein Trailbike und ein E-Mountainbike stellen jeweils andere Anforderungen an die Federung.

Auch der verfügbare Federweg sollte nicht mit dem sogenannten Negativfederweg verwechselt werden. Dieser beschreibt den Teil des Federwegs, den das Fahrwerk bereits unter dem Gewicht von Fahrer oder Fahrerin nutzt.

Kurzfazit

Der Federweg zeigt, wie weit eine Fahrradfederung einfedern kann. Mehr davon bedeutet nicht automatisch ein besseres Fahrrad: Maßgeblich sind der geplante Einsatz und eine passende Abstimmung. Weitere Begriffe erklärt das Glossar.